Was MobileMe immer sein wollte

Ach, wie froh bin ich in iPhone-Zeiten über MobileMe, die glückliche Apple-Wolke, welche mir (mehr oder minder) zuverlässig meine Daten aufs iPhone pusht. Für mehr reichts aber nicht, die iDisk ist schlichtweg nicht zu gebrauchen – zu langsam, zu unflexibel und vorallem ne miserable Finder-Integration.

Rettung naht

Und zwar in Form und Name von Dropbox. Dropbox installiert sich im System und legt einen Ordner an (Standardmäßig unter Benutzer). Daten, die ich jetzt in diesem Ordner ablege, werden automatisch ans Webinterface übertragen.

Setze ich einen zweiten Rechner mit meinen Dropbox-Zugangsdaten auf, syncen sich die Rechner und das Webinterface ständig, sofort und superschnell. Das ganze ist 256-bit verschlüsselt laut anbieter und bietet bis zu 2 GB Speicherplatz. 

Ach, shit… die Kosten… ja… hmmm… nee… umsonst.

Aber geht nicht unter Windows. Ja, nee… doch… geht! Und Linux auch, und alle drei zusammen auch!

Shit, her damit! Genau… ach, fast am Rande noch zu erwähnen sei:

  • Versionierung ist schon integriert (Daten die auf der Dropbox liegen und bearbeitet werden werden automatisch in verschiedenen Stadien der Entwicklung gespeichert und können zurückgeholt werden)
  • Sharing ist möglich… einfach mal schnell alle zusammen eine Dropbox teilen
  • iPhone Interface!
  • Automatische Lightbox-Gallery wird bei zip-Upload erzeugt
  • Alles Web 2.0, superschnell, simpel, schick, kein Content-Reload
Warum bin ich eigentlich nicht schon früher drauf gekommen, wo doch auch Google so langsam die API schafft um Mails per IMAP und Kalender per CalDAV zu syncen.

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